Bislang wird im 3D-Druck überwiegend neues Material verwendet, während Recyclinglösungen selten zum Einsatz kommen. Genau hier setzt das Projekt an: Kunststoffabfälle sollen aufbereitet und in wiederverwendbares Filament umgewandelt werden.
Die Herstellung von qualitativ hochwertigem, marktfähigem Filament ist jedoch technisch anspruchsvoll. Voraussetzungen sind unter anderem sortenreine Materialien, eine gleichmäßige Materialstärke sowie eine konstante Farbqualität. Erste Erfahrungen aus bisherigen Projekten zeigen, dass hierfür ein intensiver Forschungs- und Entwicklungsprozess notwendig ist.
Durch den parallelen Einsatz der beiden neuen Extruder können unterschiedliche Produktionsparameter gleichzeitig getestet und optimiert werden – etwa Schmelztemperatur, Druck, Kühlung und Aufwicklung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dokumentiert und im Netzwerk der Zukunftsschulen geteilt, um auch anderen Bildungseinrichtungen den Einstieg in das Kunststoffrecycling zu erleichtern.